Wissenswertes


Thema: Entzündungen

Chronische Entzündungen

 

Low grade inflammation (niedriggradige Entzündung)

 

 

Ursachen:

 

Lektine                                   (Getreide, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Reis)

 

Gladin (Gluten)                     (Getreide, v.a. Weizen)

 

Saponine                               (Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Nachtschattengewächse                                                  wie Tomaten, Paprika, Auberginen, Kartoffeln)

  

Mycotoxine                           (Schimmel auf Nahrungsmitteln/Pilzgifte)

  

Kurzkettige Kohlenhydrate(Zucker, Fruchtzucker)

 

Fette, ungesättigt                 (Omega 6 Fettsäuren, z.B. Sonnenblumen-, Distel-,  

                                                 Trauben- und Weizenkeimöl)

  

Fette, gesättigt                      (zu viel Fleisch, Kalbfleisch, Schwein, Milchprodukte

                                                 Lebensmittel : scharfe Gewürze,  Frittiertes,  Blähendes,                                                   Alkohol,  Kohlensäure

 

 

Regulation durch:

 

- Omega 3 Fettsäuren (Algen, Fisch, Leinöl, Lein- und Chiasamen, Miso-Suppe)

 

- MCT-Fette ( mittelkettige Fettsäuren )

 

- Paleo-Diät, ketogene Ernährung, GAS (gesund & aktiv Stoffwechseldiät), intermet-

  tierendes Fasten (15 Mahlzeiten statt 21 in der Woche)

 

- Vitamine zuführen, Mineralien ausgleichen

 

- Antioxidantien, besonders gut Curcumin und alles was grün ist, wie z.B. grüner Tee

  den Darm regulieren

- Stress abbauen, Schlafhygiene betreiben

 

- erst bewegen, dann essen

 

- high intensiv Krafttraining (Umwandlung von weißem Fett in braunes Fett, erhöht

  die Mitochondrien)

 

- Akupunktur

 

- Bioresonanztherapie

  


Entzündung durch falsche Ernährung?

Bei einer Entzündung handelt es sich ganz allgemein um eine Reaktion des Immunsystems auf einen Reiz. Doch auch durch falsche Ernährung werden Entzündungen hervorgerufen. Die meisten Menschen essen zu häufig und dann auch noch ungünstige Lebensmittel. Diese Ernährungsgewohnheiten fördern unnötige Entzündungen.

Zu den Krankheiten, die auf Entzündungen basieren, zählen Diabetes mellitus

Typ II, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson, Depressionen und Magen-Darm-Erkrankungen.

 

Die Bestandteile der Nahrung haben unterschiedliche Auswirkungen auf das Entzündungsgeschehen in unseren Körper.

 

Kohlenhydrate

Je höher die glykämische Last des Lebensmittels, desto höher ist die Entzündungsantwort des Körpers. Liegen bereits chronische Entzündungen vor, werden diese durch die Aufnahme von zu viel Zucker noch befeuert.

In Hülsenfrüchten und Getreide sind viele Lektine enthalten. Das sind Proteine, die an

Blut-oder Darmzellen binden und dort Entzündungen verursachen können.

Deshalb sollte Getreide nicht mehr als einmal am Tag und Hülsenfrüchte nicht mehr als zweimal pro Woche verzehrt werden!!

Eine Besonderheit gilt für Hafer. Diese Getreideart enthält sogenannte Beta-Glucane, die unterstützend auf das Immunsystem wirken. Aufgrund der hohen Stärkemenge sollte aber auch Hafer höchstens einmal am Tag auf dem Speiseplan stehen.

Obst und Gemüse wirkt sich in der Regel eher positiv auf den Körper aus. Diese Sorten enthalten besonders viele entzündungshemmende Inhaltsstoffe: Ananas, Blaubeeren, Papaya, sowie Brokkoli, Knoblauch, Weißkohl, Zwiebeln.

 

Eiweiß

Wird dem Körper nicht genügend Eiweiß zur Verfügung gestellt, kann das Immunsystem nicht optimal arbeiten. Deshalb ist eine ausreichende Eiweißzufuhr auch im Hinblick auf die Vermeidung von unnötigen Entzündungen relevant. 

 

Fett

Bei der Zufuhr von Fetten sollte vor allem auf das Verhältnis der Fettsäuren geachtet werden.

Omega-6-Fettsäuren wirken entzündungsfördernd. Ihre Gegenspieler, die

Omege-3-Fettsäuen, hemmen Entzündungen. Da die beiden in einem direkten Konkurrenzverhältnis stehen, ist es nicht nur wichtig, genügend Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen, sondern auch gleichzeitig Omege-6-Fettsäuren zu reduzieren.

  

Pflanzenöle gelten pauschal als gesund. Allerdings sind zum Beispiel Sonnenblumen-oder Distelöl reich an Omega-6-Fettsäuren, die entzündungsfördernd wirken. Diese Öle sollten ganz vom Speiseplan gestrichen werden. Günstig ist die Fettsäurezusammensetzung von Hanföl, Leinöl, Walnussöl und Kokosöl. Bei Olivenöl sorgen nicht unbedingt die Fettsäuren, sondern vor allem die Polyphenole dafür, dass es entzündungshemmend wirkt. Es stimmt übrigens auch nicht, dass alle gesättigten Fettsäuren Entzündungen fördern. Kokosöl zum Beispiel, das vor allem aus gesättigten Fettsäuren besteht, wirkt entzündungshemmend.

  

Fischsorten, die viele entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren enthalten, sind Lachs Makrele und Sardine.

 

Fleisch gilt gemeinhin eher als entzündungsförderndes Lebensmittel. Tiere, die in Masthaltung leben, werden mit Kraftfutter gefüttert. Die Entzündungsreaktion auf Fleisch von diesen Tieren ist höher, als die auf Fleisch aus artgerechter Haltung oder Wildfleisch. Schweinefleisch enthält besonders viele entzündungsfördernde Substanzen. Deshalb ist es von Vorteil, darauf zu verzichten.

 

Kräuter und Gewürze: Besonders antientzündlich wirken Bärlauch, Ingwer, Kamille, Koriander, Kurkuma, Rosmarin, Salbei, Thymian und Zimt.

                                                   

Mahlzeitenfrequenz

Mindestens genauso wichtig, wie die Auswahl der Lebensmittel, ist die optimale Mahlzeitenfrequenz. Jedes Mal, wenn Nahrung in den Darm gelangt, entstehen niedrigschwellige Entzündungen.

Nährstoffe aus der Nahrung werden durch die Darmwand in das Blut transportiert. Hierbei wird das Immunsystem aktiviert. Das war vor allem in früheren Zeiten wichtig, als  unsere Nahrung noch mehr Gifte und Erreger enthielt.

Nach einer Mahlzeit dauert es im Schnitt sieben Stunden, bis die niedrigschwellige Entzündung wieder abgeklungen ist. Mehrere Studien belegen:

Mehr als drei Mahlzeiten pro Tag sind deshalb nicht empfehlenswert.

  

Übrigens: Bewegung vor dem essen sorgt dafür, dass die Entzündungsantwort auf eine darauf folgende Mahlzeit geringer ausfällt.

 

                                                   

Stress

Der allgemeine Alltagsstress verursacht nachgewiesenermaßen ebenfalls Entzündungen im Körper. Dies ist ein Faktor, dessen Reduktion von den meisten völlig vernachlässigt wird.

  

Wichtig:

Lieber Patient, ich möchte nicht  dazu aufrufen, auf die beschriebenen Nahrungsmittel gänzlich zu verzichten. Vielmehr geht es darum, ein Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen.

Wer sich bewusst ist, dass Zucker Entzündungen verursacht,  verzehrt  vielleicht lieber ein paar Walnüsse dafür, und wer sich immer gefragt hat, warum auf den Apfel als Snack zwischendurch verzichtet werden sollte, der hat jetzt eine gute Motivation, dies auch einmal auszuprobieren.

 


Thema: Ernährung

Gesunde Ernährungsempfehlungen

 

Hochwertigste Bio Omega 3-Öle: Leinöl, Walnussöl, Arganöl wirken kraftgebend und entzündungshemmend, immunaufbauend, blutdrucksenkend, Herzrhythmus stabilisierend.  

 

Weitere günstige Öle: Olivenöl, Kokosöl, Hanföl, Zedernnussöl, Kürbiskernöl

  

Hochwertige Eiweiße, Salat und viel Gemüse und Kräuter essen!

 

Ziel: Senkung der Insulinlast (Insulin verhindert Fettverbrennung)

 

Wirkung: Gewichtsreduktion, Energiegewinnung und Verbesserung der mitchondrialen Aktivität, Hormonregulation, Wohlgefühl, Verbesserung des Schlafes.

  

Eiweißquellen: Fleisch, Eier, Fisch

 

 Viel Flüssigkeit: mind. 2,5L (gefiltertes Wasser oder gutes Quellwasser:   z.B. Plose, Laurethana etc. dadurch verbesserte Entgiftung.

  

Bei allen Entzündungserkrankungen am Körper: glutenfrei!! auf jeden Fall so lange noch keine Verbesserung erreicht ist. Nur 3x/Woche Hülsenfrüchte essen.

 

Weiterhin kein denaturiertes Getreide insbes. Weizen essen.

 

Biophotonen sind wichtig:  Gemüse in allen Farben essen. Hoher Anteil von sekundären Pflanzenstoffen!

 

Wirkung: Immunstabilisation, verbesserte Energiegewinnung, verbesserte Stoffwechselaktivität und Hormonleistung.

 

Beeren in jeder Form essen: Wirkung: antientzündlich, energiegebend, schützend

  

Intermetierendes Fasten: gelegentlich mal eine Mahlzeit weglassen. (2x/Tag essen)

 

Chinesisches Sprichwort : “Das Abendessen  überlasse deinen Feinden“

 

Wichtig! abends keine Kohlenhydrate z.B. Brot und keinen Salat und Obst essen.

 

Empfehlung: Warme Gemüsesuppe oder warmes Gemüse-Gericht sind ideal abends.

 

Nach Chinesischer Medizin: Möglichst im Winter häufiger warm essen!  (2-3x) - befundabhängig.

  

Eine individuelle Stoffwechselanalyse der Nahrungsmittel „Gesund und Aktiv“ ausgewertet am  eigenen Blut, kann nach Bedarf  im Labor angefordert werden. 

 

  

Reduzieren oder gänzlich vermeiden:

  

reduzieren

 

Hülsenfrüchte nur 2x/Woche und Getreide nur 1x/Tag verzehren wegen der Lektine (-> entzündungsfördernd)

 

Kohlenhydrate senken

   

Nicht zu viele Früchte verzehren! (zu hohe glykämische Last)

  

Keine oder sehr wenig Milchprodukte (und wenn dann Ziege und Schaf verzehren) und dafür Alternativen verwenden (Reis-, Hafer-, Kokos-, Cashewmilch etc.)

  

Wenig bis keine Wurstwaren, weil das krebserregende und giftige Kaliumnitrit und Natriumnitrit zugesetzt ist. (siehe Wikipedia)

 

 Meiden

 

kein Meersalz (Umweltgifte)

  

keinen denaturierten Zucker essen. Lieber auf natürliche Süßungsmittel zurückgreifen

 

Keine Diätprodukte-keine Süßstoffe wie Sacharin (E954) Sucralose (E955), Aspartam (E951)

 

Kein Sonnenblumenöl, Maisöl, Palmöl, Sojaöl und keine Margarine verzehren. (Omega 6 reduzieren ->entzündungsfördernd)

 

Schweinefleisch meiden

 


Gluten

Gluten, das Klebeeiweiß von Weizen, Dinkel, Gerste, Hafer, Roggen, Grünkern und Kamut wird in der Lebensmittelindustrie oft als Trägerstoff von Zusatzstoffen eingesetzt, muss aber nicht deklariert werden.

Eine Glutenfreiheit garantiert nur das Zeichen der durchkreuzten Getreideähre.

 

Da Gluten die Schleimhautstrukturen des Dünndarms reizt, kann es zu verschiedenen Beschwerden kommen. Um eine allgemeine Beschwerdefreiheit zu erreichen, sollte man komplett glutenfreie Alternativen umsteigen. Da Gluten und andere Getreidebestandteile in der Lebensmittelindustrie oft zur Verbesserung der Konsistenz verwendet werden, können Fertigprodukte problematisch sein. Auch fertige Dressings oder Marinaden können mit Gluten angedickt sein. So ist es besser, naturbelassene Lebensmittel zu verwenden.

 

Folgende glutenfreie Alternativen können verwendet werden:

  

Reis, Mais, Hirse und Teff

Amaranth, Quinoa und Buchweizen, glutenfreier Hafer

Glutenfreie Bindemittel sind Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl, Maniok, Pfeilwurzelstärke. Sie ersetzen das Klebereiweiß

Genießen Sie Fleisch unpaniert oder panieren Sie mit glutenfreiem Mehl

 

 

Kontaktadressen

  

Dr. Schär GmbH: www.schaer.com

Querfood: www.querfood.de

Hammermühle: www.hammermuehle.de

Lifestyle: www.gfdiet.com

Gleem: www.gleem.de

Auflistung von bofrost Produkten ohne Ei, Milch, Gluten

Deutsche-Zöliakie-Gesellschaft (DZG): www.dzg-online.de 


Thema: Intoleranzen

Fruktoseintoleranz

 

Leider gibt es kein Enzym zur Unterstützung!

 

Meiden:

Süßigkeiten, Honig, Früchte, Limonaden, Säfte, Marmelade, Trockenobst, Dressings, Ketchup.

Lebensmittel mit einem Gehalt von unter 3g pro 100g Lebensmittel werden meist vertragen.

 

Fehler: komplettes meiden von Fruktose / CAVE: Serotoninmangel = Depressive Episoden

 

 

Laktoseintoleranz

 

Laktose meiden!!

Erlaubt: Soja, und Kokosmilch und andere Milch-Alternativen sowie gesäuerte Milchprodukte.

Kartoffeln, Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Eier.

Fette sind praktisch laktosefrei.

Achtung!: Würste, Süßigkeiten, Eiscreme, manche Brotsorten und Kuchen enthalten Milch, Milchpulver oder Sahne. Ebenso Fertigprodukte.

 

Osteoporose durch Laktoseintoleranz??

Nüsse, Samen, Soja und Mineralwasser liefern reichlich Kalzium!

Alle Gemüsesorten sind kalziumreicher als Vollmilch!

Auf Bewegung und Sonnenlicht achten!

 

 

Sorbitintoleranz

 

Zuckerersatzstoffe meiden und statt dessen naturbelassene Nahrungsmitteln essen.

 

Sorbitreiche Lebensmittel: alle Diabetiker- und Light-Produkte, zuckerfreie Kaugummi und Bonbons, Birnen, Aprikosen, Pflaumen, Äpfel, Pfirsiche, Trockenobst.

Ernährungstagebuch führen!

 

 

Histamin-Intoleranz

 

Symptome: Migräne, Flash (Erröten nach Alkoholgenuss), Herzrasen, Blutdruckanstieg, verstopfte o. rinnende Nase, gerötete Augen, Magen-Darm-Beschwerden, allerg. Symptome bis hin zu Asthma.

 

Histaminhaltige Lebensmittel sind z.B. Camembert, Sauerkraut, Spinat, Räucherfisch, Rotwein u.a.

Nährstoffe die die Diaminoxidase unterstützen: Vitamin C, B6, Zink, Kupfer, Magnesium, Kalzium, meiden.

Mit dem Rauchen aufhören, Alkohol nur selten und in kleinen Mengen genießen.

 

Folgende Zusatzstoffe vermeiden: Konservierungsmittel: E210-219, E200-203

Schwefelverbindungen: E221-228,

Geschmacksverstärker: E620-625

Folgende Farbstoffe vermeiden: E100, E101, E102, E104, E120, E123, E127, E131,

E132

 

Verschiedene Medikamente könnenProbleme machen: ASS, NSAR, ACC, Muskelrelaxanzien, Ambroxol, Amtiptylen, Chiroquin, Novalgin etc.

 

Histaminreiche und freisetzende Lebensmittel meiden: Rotwein, eingelegte oder

konservierte Lebensmittel, geräucherte Fleisch und Wurstwaren, Fischkonserven

und geräucherte Fische, Meeresfrüchte, gereifte Käsesorten, einige Gemüsesorten

(Sauerkraut, Tomaten, Auberginen, Spinat, Avocados ), einige Obstsorten

(Zitrusfrüchte, Bananen, rote Pflaumen, Birnen, Kiwi, Erdbeeren, Himbeeren),

alle eingelegten und konservierten Gemüse, Bohnen und Hülsenfrüchte (besonders

Kichererbsen, Sojabohnen, Erdnüsse), Sojaprodukte, Weizenprodukte, Bier, bes.

Hefeweizen, Kaffee, Tee, Obst und Gemüsesäfte, Süßigkeiten bes. mit Konser-vierungsstoffen, Nüsse, Hefe und Essig.

Scharfe Gewürze begünstigen die Histaminaufnahme im Magen–Darm–Trakt.

 


Thema: Zucker und Süßungsmittel

Sind natürliche Süßungsmittel gesünder?

Ob groß oder klein, alle mögen wir gern Süßes. Doch immer mehr Menschen entscheiden sich für zuckerfreie Alternativen. Doch sind sie wirklich gesünder?

Früher stand nur wenig Süßes zur Verfügung. Heute findet Zucker als billiger Füllstoff in immer mehr Lebensmitteln Verwendung. Essen wir Zucker, wird Insulin ausgeschüttet und gleichzeitig die Fettverbrennung gehemmt, sowie der Einbau von Fett und die Entstehung von Entzündungen gefördert.

Da heute allgemein bekannt ist, dass Zucker ungesund ist, wird vermehrt zu Zuckerersatzstoffen gegriffen, die ihrerseits aber mit gesundheitlichen Nachteilen, wie z.B. der Entstehung von Übergewicht, in Verbindung gebracht werden.

Gibt es also wirklich gesunde Zuckeralternativen?

 

 

Natürliche Süßungsmittel

 

1. Honig

Als eines der ältesten Süßungsmittel findet der Honig bereits seit der Steinzeit Verwendung in unserer Küche.

Es wird vermutet, dass Pollenallergiker vom Verzehr heimischen Honigs profitieren und die Allergiesymptome zurückgehen.

Die Blutzuckerwirkung ist allerdings ebenso hoch, wie die vom Haushaltszucker.

  

2. Ahornsirup

Von Vorteil ist, dass Ahornsirup, genau wie Honig, naturbelassen ist.

Die Blutzuckerwirkung ist allerdings ebenso hoch, wie die vom Haushaltszucker.

 

3. Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker wird hergestellt, indem aus der Kokospalme gewonnener Blütennektar eingedickt, getrocknet und gemahlen wird. Sein Geschmack ist karamellig.

Von Vorteil ist, dass er den Blutzuckerspiegel weniger stark anhebt, als Haushaltszucker. Allerdings süßt er auch weniger, so dass oft mehr verwendet wird.

 

4. Reissirup

Zur Gewinnung von Reissirup wird Reismehl mit Enzymen und warmem Wasser erwärmt. Die Stärke wird dabei aufgespalten und der Zucker abgefiltert.

Da Reissirup keine Fruktose enthält, ist er auch für Fruktose- und Sorbit-Allergiker geeignet. Da er schnell gärt und dann schäumt, muss man allerdings immer einen sauberen Löffel verwenden.

 

5. Datteln

Datteln haben einen sehr hohen Energiegehalt und sind reich an Ballast- und Mineralstoffen (Kalium, Kalzium, Magnesium) und B-Vitaminen. Auch enthalten sie doppelt so viel Tryptophan wie Bananen. (Vorstufe des Glückshormons Serotonin.)

Wer empfindlich auf  Fruktose reagiert, sollte sie allerdings besser meiden.

 

6. Dicksäfte

Dicksäfte aus Äpfeln, Birnen oder Agaven sind als naturbelassene Süßungsmittel beliebt. Sie enthalten ca. 1/3 weniger Kalorien als Haushaltszucker. Allerdings enthalten sie viel Fruktose, die den Appetit fördert. Auch ihre Süßkraft ist gering.

 

7. Stevia

Stevia wurde 2011 in Deutschland zugelassen. Er ist natürlichen Ursprungs, nahezu Kalorien frei, erhöht den Blutzuckerspiegel nicht und süßt 300 Mal besser als Zucker.

Noch gibt es keine Langzeitstudien zur Wirkung von Stevia. Außerdem ist er durch Füllstoffe stark gestreckt und sein Nachgeschmack lakritzartig. Das Backen mit Stevia ist schwierig, da nur geringe Mengen benötigt werden, die Zuckermenge aber auch für die Konsistenz und das Volumen des Gebäcks von Bedeutung ist.

 

Was ist denn nun zu empfehlen?

Eigentlich nur Honig, Ahornsirup, Kokosblütenzucker, Reissirup und Dattelsirup.

Trotzdem sind auch sie allesamt hochkalorisch und sollten deshalb sparsam verwendet werden.

Der Süßgeschmack ist trainierbar. Nach einer Weile mit wenig gesüßten Nahrungsmitteln, empfindet man auch ein „Wenig-süß“ als „süß genug“. 


Thema:

Was ist Melatonin?

 

Melatonin ist eine natürliche Substanz, die überwiegend in der Zirbeldrüse produziert  und in einem bestimmten Tagesrhythmus, der in etwa einem 24-Stunden-Licht-/ Dunkelheitszyklus entspricht, ins Blut abgegeben wird.

 

Die Melatoninproduktion erfolgt hauptsächlich während der Nacht, um den Schlaf einzuleiten, tagsüber wird kaum Melatonin gebildet. Im Idealfall sollte der Melatoninspiegel seinen Höhepunkt etwa zwei bis vier Stunden nach dem Einschlafen erreichen und bis zum Aufwachen immer mehr abnehmen. Jede Störung der normalen Melatoninproduktion kann zu Einschlaf- und Durchschlafproblemen führen.

 

Die höchsten Melatoninkonzentrationen werden zwischen dem 1. und dem 3. Lebensjahr erreicht, danach nimmt die Produktion stetig ab.

 

Wirkungen/Indikation

 

Die am besten erforschte Wirkung von Melatonin ist die Beeinflussung des Schlaf-Wach-Rhythmus. Melatonin ist sowohl zur Behandlung von Ein- als auch Durchschlafstörungen geeignet. Zur  Milderung von Jet-Lag-Symptomen hat sich Melatonin ebenfalls bewährt. So wir bei korrekten Einnahmezeitpunkten der Schlaf-Wach-Rhythmus, der vor dem Flug bestanden hat, schneller wieder erreicht. Melatonin ist auch für Schichtarbeiter gut geeignet, die häufig an Schlafstörungen leiden, der diese Personen – ähnlich denen  mit dem Jet-Lag-Syndrom – häufigen Wechseln der Tagesrhythmik ausgesetzt sind.

Melatonin hat erwiesenermaßen einen überaus positiven Effekt auf die Lebensqualität im Alter. Diese These wird durch die Tatsache unterstützt, dass hohe Melatonin-Konzentrationen im Alter – wie bei allen bisher durchgeführten Studien gezeigt werden konnte – das allgemeine Wohlbefinden verbessern und zu einem verminderten Auftreten altersassoziierter Erkrankungen führen. Dieser Effekt spiegelt sowohl die Wirkung als Schlafregulator wie auch eines hoch potenten Antioxidants wieder.

Mitte der 90er Jahre wurde bekannt, dass Melatonin die Zellen vor schädlichen Radikalen schützt. Melatonin erhöht außerdem die zytotoxische Wirkung der NK-Zellen, die bei der Immunabwehr wichtig sind, und stimuliert somit das körpereigene Immunsystem.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass Melatonin das natürlichste Schlafmittel schlechthin ist. Es reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus, unterstützt gesunde Schlafmuster nach dem Wechsel von Zeitzonen sowie bei Schichtarbeit, macht nicht abhängig und hat keine gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen. Außerdem hat es eine ausgeprägte Schutzwirkung gegenüber freien Radikalen. 

 


Thema: Lebensmittelzusatzstoffe

Lebensmittelzusatzstoffe - Problematisch?

 

Lebensmittelzusatzstoffe können den Geschmackssinn beeinflussen, unser intuitives Essverhalten behindern und unser Sättigungsgefühl verändern.

Aber nicht hinter jeder E-Nummer versteckt sich ein gesundheitsgefährdender Stoff. Beim Zusatzstoff E300 handelt es sich z.B. schlicht und einfach um Vitamin C oder Ascorbinsäure.

Hinter den E100tern, wie z.B. E102 oder E129 verbergen sich Farbstoffe, die im Verdacht stehen, ADHS bei Kindern auszulösen oder Allergien zu fördern.

E100 steht wiederum für den natürlichen Farbstoff von Gemüse (rote Bete, Spinat oder Kurkuma etc.).

Viele Fertigprodukte enthalten den Geschmacksverstärker Glutamat (E620 - E625).

Glutamat wird mit der Entstehung von Übergewicht in Verbindung gebracht, denn es senkt die Konzentration des Hormons Leptin, das für die Sättigung verantwortlich ist. Bei einigen Menschen ruft der Verzehr von Glutamat haltigen Lebensmitteln Kopfschmerzen oder Übelkeit hervor. 

Als Verdickungsmittel in Pudding, Marmelade, Süßspeisen und Light-Produkten ist häufig Carrageen (E407) zu finden, ein Stoff, der nicht ganz unumstritten ist.

Unbedenkliche natürliche Verdickungsmittel sind zum Beispiel Agar Agar (E406), Johannisbrotkernmehl (E410), Guarkernmehl (E412), Pektin (E440) und Kuzu.

Unter dem Begriff „Aroma“ können sich bis zu 2.500 zugelassene Geschmacksstoffe verbergen, die nicht gesondert angegeben werden müssen und den Herstellern als Hintertür dienen, um Konservierungsmittel unterzubringen, ohne, dass der Laie dies merkt.

 

Konservierungsmittel

Dass wir Lebensmittel so lange aufbewahren können, ohne dass sie verderben, liegt an den Konservierungsmitteln.

 

In Margarine, Fertigsaucen oder Wurst kommt z.B. Sorbin- oder Benzoesäure (E200-203 bzw. E211-213) zum Einsatz. Die Stoffe stehen im Verdacht, Allergien oder Hautveränderungen auszulösen. In Verbindung mit Ascorbinsäure (Vitamin C), wie z.B. in Fruchtsäften, reagiert Benzoesäure zu giftigem Benzol.

Den in Wein oder Trockenfrüchten enthaltenen Schwefeldioxiden oder Sulfiten

(E220-223) sagt man nach, dass sie Kopfweh, Migräne und Asthma auslösen.

Nitrate und Nitrite (E249-252), die beim Pökeln von Fleisch Verwendung finden, können zusammen mit bestimmten Aminosäuren Nitrosamine bilden.

Eher unbedenklich sind als Konservierungsmittel Salz, Zucker und (E260)

 

Zuckerersatzstoffe

Noch immer ist umstritten, ob Süßstoffe beim Abnehmen unterstützen oder ob sie nicht gar mehr Appetit nach Süßem auslösen. Aspartam (E951) und Cyclamat (E952) stehen im Verdacht, Krebs auszulösen. Auch ist belegt, dass die regelmäßige Einnahme von Süßstoffen die Darmflora negativ beeinflusst.

 

Sorbit (E420), Erythrit (E968) und Xylit (E967) gelten als weniger bedenklich.

Abschließend kann man sagen, dass zwar nicht alle Zusatzstoffe immer

für jeden zwingend schädlich sind. Ausreichend erforscht ist die Wirkung allerdings auch noch nicht.

 


Thema: Körperpflegeprodukte

Unsere Körperpflegeprodukte unter der Lupe

Circa.350€ geben Europäer jährlich für Körperpflegeprodukte aus. Dazu zählen Shampoos, Seifen, Deodorants, Zahnpasta und Kosmetika. Die wenigsten von uns wissen aber um die Auswirkungen dieser Produkte auf unseren Köper.

Durch das Beimengen von Silikonen, Konservierungsstoffen, Parfüms und Farbstoffen können Allergien und entzündliche Prozesse wie z.B. Rheuma und Hormonstörungen im Körper gefördert werden.

So müssen die Fette in den Cremes genauso verdaut werden, wie auch das Fett in unserer Nahrung. Neben Allergien kann dies zu einer verfrühten Hautalterung führen.

Das Fluorid in der Zahnpasta kann zu Schilddrüsenhormon-Mangelerscheinungen führen (siehe auch den gesonderten Beitrag zur Zahnpasta) und die Aluminiumsalze in vielen Deodorants können Auslöser für Tumorerkrankungen sein.

Auch das in Kosmetikprodukten enthaltene Mikroplastik ist ein großes Problem für Mensch und Umwelt. Ein Teil des Plastiks gelangt direkt ins Trinkwasser und ins Meer, wo es die Meeresbewohner schädigt. Ein Teil gelangt über das Abwasser in die Kläranlagen, wo es nicht gefiltert werden kann. Es setzt sich im Klärschlamm ab und gelangt als Dünger auf die Felder. So wurden auch in Milch und Honig schon Mikroplastikbestandteile nachgewiesen.

(Eine Mikroplastik App kann man sich auf´s Handy laden: https://secured.greenpeace.org/austria/de/aktivwerden/proteste/konsum/mikroplastik/Mikroplastik-App_Beat-the-Microbead/)

 

 

 

Websites:

 

 

https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/bund-einkaufsratgeber-mikroplastik/

 

 

https://www.lavera.de/

 

 

https://benecos.eu/

 

 

https://www.boerlind.com/

 

 

https://www.urtekram.de/

 

 

https://www.weleda.de/

 


Welchen Einfluss hat die Zahnpasta auf Ihre Gesundheit?

 

Auf den meisten Zahnpastatuben wird vor dem Schlucken der Paste gewarnt.

Der Grund hierfür liegt darin, dass die Zahnpasta Substanzen enthält, die nicht so gut für die Gesundheit sind. Leider reicht es jedoch nicht aus, die Zahnpasta nicht zu schlucken, da die Substanzen über die Mundschleimhaut ebenfalls aufgenommen werden und auf diesem Wege schnell ins Blut gelangen. Normalerweise merkt man nichts davon. Langfristig kann es aber trotzdem zu Beschwerden kommen.

Die meisten Zahnpasten enthalten Fluorid, eine Substanz, die schädlich für das hormonelle System sein kann. Das Fluorid kann dafür sorgen, dass das Jod aus dem Essen nicht richtig von der Schilddrüse aufgenommen wird. Die Schilddrüse kann dadurch dann nicht genügend T4 (eines der Schilddrüsenhormone) produzieren. Dies kann zu Schilddrüsenstörungen führen. Ein Arzt würde Ihnen wahrscheinliche synthetische Schilddrüsenhormone verschreiben. Optimal ist dies jedoch auch nicht.

 

Fluorid ist bekannt dafür, Löcher in den Zähnen zu verhindern. Statistisch gesehen, haben Menschen, die fluoridhaltige Zahnpasta verwenden aber genauso viele Löcher, wie Menschen die Zahnpasta ohne Fluorid verwenden.

Auch enthalten die meisten Zahnpasten einen künstlichen Süßstoff. Im besten Fall ist dies Xylitol, das dabei hilft, Karies zu verhindern. Häufiger jedoch werden Aspartam oder Saccharin verwendet. Beide Substanzen können jedoch schon in kleineren Mengen schädlich für den Körper sein.

Neben den Süßstoffen werden üblicherweise auch künstliche Aromen sowie Triclosan verwendet. Triclosan lässt die Zahnpasta schäumen. Leider kann dies zu Störungen im Hormonhaushalt, Allergien und Hautreizungen führen.