Wissenswertes

Lebensmittelzusatzstoffe - Problematisch?

 

Lebensmittelzusatzstoffe können den Geschmackssinn beeinflussen, unser intuitives Essverhalten behindern und unser Sättigungsgefühl verändern.

Aber nicht hinter jeder E-Nummer versteckt sich ein gesundheitsgefährdender Stoff. Beim Zusatzstoff E300 handelt es sich z.B. schlicht und einfach um Vitamin C oder Ascorbinsäure.

Hinter den E100tern, wie z.B. E102 oder E129 verbergen sich Farbstoffe, die im Verdacht stehen, ADHS bei Kindern auszulösen oder Allergien zu fördern.

E100 steht wiederum für den natürlichen Farbstoff von Gemüse (rote Bete, Spinat oder Kurkuma etc.).

Viele Fertigprodukte enthalten den Geschmacksverstärker Glutamat (E620 - E625).

Glutamat wird mit der Entstehung von Übergewicht in Verbindung gebracht, denn es senkt die Konzentration des Hormons Leptin, das für die Sättigung verantwortlich ist. Bei einigen Menschen ruft der Verzehr von Glutamat haltigen Lebensmitteln Kopfschmerzen oder Übelkeit hervor. 

Als Verdickungsmittel in Pudding, Marmelade, Süßspeisen und Light-Produkten ist häufig Carrageen (E407) zu finden, ein Stoff, der nicht ganz unumstritten ist.

Unbedenkliche natürliche Verdickungsmittel sind zum Beispiel Agar Agar (E406), Johannisbrotkernmehl (E410), Guarkernmehl (E412), Pektin (E440) und Kuzu.

Unter dem Begriff „Aroma“ können sich bis zu 2.500 zugelassene Geschmacksstoffe verbergen, die nicht gesondert angegeben werden müssen und den Herstellern als Hintertür dienen, um Konservierungsmittel unterzubringen, ohne, dass der Laie dies merkt.

 

Konservierungsmittel

Dass wir Lebensmittel so lange aufbewahren können, ohne dass sie verderben, liegt an den Konservierungsmitteln.

 

In Margarine, Fertigsaucen oder Wurst kommt z.B. Sorbin- oder Benzoesäure (E200-203 bzw. E211-213) zum Einsatz. Die Stoffe stehen im Verdacht, Allergien oder Hautveränderungen auszulösen. In Verbindung mit Ascorbinsäure (Vitamin C), wie z.B. in Fruchtsäften, reagiert Benzoesäure zu giftigem Benzol.

Den in Wein oder Trockenfrüchten enthaltenen Schwefeldioxiden oder Sulfiten

(E220-223) sagt man nach, dass sie Kopfweh, Migräne und Asthma auslösen.

Nitrate und Nitrite (E249-252), die beim Pökeln von Fleisch Verwendung finden, können zusammen mit bestimmten Aminosäuren Nitrosamine bilden.

Eher unbedenklich sind als Konservierungsmittel Salz, Zucker und (E260)

 

Zuckerersatzstoffe

Noch immer ist umstritten, ob Süßstoffe beim Abnehmen unterstützen oder ob sie nicht gar mehr Appetit nach Süßem auslösen. Aspartam (E951) und Cyclamat (E952) stehen im Verdacht, Krebs auszulösen. Auch ist belegt, dass die regelmäßige Einnahme von Süßstoffen die Darmflora negativ beeinflusst.

 

Sorbit (E420), Erythrit (E968) und Xylit (E967) gelten als weniger bedenklich.

Abschließend kann man sagen, dass zwar nicht alle Zusatzstoffe immer

für jeden zwingend schädlich sind. Ausreichend erforscht ist die Wirkung allerdings auch noch nicht.

 

Welchen Einfluss hat die Zahnpasta auf Ihre Gesundheit?

 

Auf den meisten Zahnpastatuben wird vor dem Schlucken der Paste gewarnt.

Der Grund hierfür liegt darin, dass die Zahnpasta Substanzen enthält, die nicht so gut für die Gesundheit sind. Leider reicht es jedoch nicht aus, die Zahnpasta nicht zu schlucken, da die Substanzen über die Mundschleimhaut ebenfalls aufgenommen werden und auf diesem Wege schnell ins Blut gelangen. Normalerweise merkt man nichts davon. Langfristig kann es aber trotzdem zu Beschwerden kommen.

Die meisten Zahnpasten enthalten Fluorid, eine Substanz, die schädlich für das hormonelle System sein kann. Das Fluorid kann dafür sorgen, dass das Jod aus dem Essen nicht richtig von der Schilddrüse aufgenommen wird. Die Schilddrüse kann dadurch dann nicht genügend T4 (eines der Schilddrüsenhormone) produzieren. Dies kann zu Schilddrüsenstörungen führen. Ein Arzt würde Ihnen wahrscheinliche synthetische Schilddrüsenhormone verschreiben. Optimal ist dies jedoch auch nicht.

 

Fluorid ist bekannt dafür, Löcher in den Zähnen zu verhindern. Statistisch gesehen, haben Menschen, die fluoridhaltige Zahnpasta verwenden aber genauso viele Löcher, wie Menschen die Zahnpasta ohne Fluorid verwenden.

Auch enthalten die meisten Zahnpasten einen künstlichen Süßstoff. Im besten Fall ist dies Xylitol, das dabei hilft, Karies zu verhindern. Häufiger jedoch werden Aspartam oder Saccharin verwendet. Beide Substanzen können jedoch schon in kleineren Mengen schädlich für den Körper sein.

Neben den Süßstoffen werden üblicherweise auch künstliche Aromen sowie Triclosan verwendet. Triclosan lässt die Zahnpasta schäumen. Leider kann dies zu Störungen im Hormonhaushalt, Allergien und Hautreizungen führen.